Gesundheit

Pflaumen in Schale auf Esstisch
5. Oktober 2023

Pflaumen: Gut für den Darm und gegen Entzündungen

Zwetschgen und Pflaumen schmecken nicht nur lecker. Sie fördern auch unsere Verdauung und können sogar Entzündungen sowie Beschwerden bei Rheuma oder Osteoporose lindern. Das liegt an ihren besonderen pflanzlichen Inhaltsstoffen.

  • Text : Marketing der ALH Gruppe
  • Lesedauer : 2 Minuten

Kleiner Tipp: Am Ende dieses Artikels wartet ein köstliches Zwetschgen-Crumble-Rezept. Es zeigt, wie vielseitig und kreativ man mit Pflaumen in der Küche sein kann!

Der Begriff „Pflaume“ umfasst weltweit über 2.000 verschiedene Sorten. Dazu gehören zum Beispiel die Echte Pflaume mit ihrer runden Form, einem rundlichen Stein und einem sehr saftigen Fruchtfleisch, die meist ovalen, platteren violetten Zwetschgen mit einem länglicheren Stein und einem recht festen Fruchtfleisch, aber auch die kleineren gelben Mirabellen.

Frische, noch nicht überreife Früchte fühlen sich fest an und weisen eine leicht weißliche Schicht auf, die sie vor dem Austrocknen schützt. Um den Schutz nicht frühzeitig zu zerstören, sollte man Pflaumen immer erst kurz vor dem Verzehr waschen. Bei Zimmertemperatur reifen unreife Früchte innerhalb weniger Tage nach.

Wer reife Pflaumen erst nach zwei bis drei Tagen essen möchte, sollte sie kühl und trocken lagern. Im Gemüsefach des Kühlschranks können sie sich sogar bis zu sieben Tage halten.

Power für die Verdauung

Ob frisch oder als Dörrobst – Pflaumen gelten als verdauungsfördernd, leicht abführend und harntreibend. Dafür sind vor allem die enthaltenen Ballaststoffe Pektine und Zellulose verantwortlich. In Kombination mit dem Wasser aus frischen Früchten quellen die Ballaststoffe auf und stimulieren so die Darmwand zum rascheren Weitertransport.

Wer Trockenfrüchte verzehren möchte, legt das Dörrobst am besten über Nacht in Wasser ein oder trinkt ausreichend Wasser dazu. Doch Vorsicht: Zu viele Pflaumen auf einmal können zu Blähungen, Bauchschmerzen oder Durchfall führen.

Wer kein natürliches Abführmittel benötigt, sollte nicht mehr als 150 Gramm pro Mahlzeit zu sich nehmen.

Sekundäre Pflanzenstoffe

In Pflaumen stecken zahlreiche Vitamine und Mineralien, aber auch sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe. Das sind Stoffe, die in Pflanzen vorkommen, um sie vor Fraßfeinden, Schädlingen oder UV-Schäden zu schützen, Keime abzuwehren oder als zellschützende Antioxydanzien zu wirken.

In den Pflaumensorten stecken vor allem Anthocyane, eine Untergruppe der Flavonoide. Sie wirken entzündungshemmend sowie blutdrucksenkend und sollen das Immunsystem unterstützen. Das soll beispielsweise bei Rheuma oder Osteoporose die entzündlichen Beschwerden lindern oder auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verringern können.

Süß und lecker: Zwetschgen-Crumble

Als Nachtisch oder für zwischendurch – der einfache Zwetschgen-Crumble für zwei Personen schmeckt am besten frisch und warm aus dem Backofen.

  • Etwa 300 Gramm frische Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen, mit einem halben Päckchen Vanillezucker mischen und circa zehn Minuten ziehen lassen.

  • Währenddessen 150 Gramm Mehl mit 75 Gramm Butter, 75 Gramm Zucker und einer halben Prise Salz vermischen, etwas Eigelb hinzufügen und zu Streuseln kneten. Die Streusel für etwa 20 Minuten in den Kühlschrank stellen.

  • Danach eine Auflaufform fetten, die Hälfte der Streusel auf dem Boden auslegen, die Zwetschgen darauf geben und mit dem Rest der Streusel bedecken.

  • Zum Schluss den Zwetschgen-Crumble im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Ober- und Unterhitze backen und anschließend mit etwas Puderzucker bestreuen.

Wir wünschen guten Appetit!

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