Finanzen & Vorsorge

Hochwasser
17. September 2021

Hochwasserkatastrophe: Danke an alle helfenden Hände und Spender

Mitte Juli führten Unwetter rund um das Tief „Bernd“ zu extremem Starkregenfällen in Deutschland. Das Hochwasser machte Regionen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz zu Katastrophengebieten. Auch Mitarbeiter der ALH Gruppe zählen zu den Leidtragenden. Nun wird noch immer aufgeräumt, mit Versicherungen gesprochen, aufgebaut und das Erlebte verarbeitet.

  • Text : Marketing der ALH Gruppe
  • Lesedauer : 2 Minuten

Regulierer und Schadengruppen der AL-Sach arbeiten bis an ihre Grenzen

​​​​​​​„Das Unwetter infolge des Sturmtiefs Bernd hatte ein ganz anderes Niveau als die meisten der bisherigen Unwetter“, sind sich Andreas Kitz und Karsten Kusch aus dem Schadenservice sicher. Sie haben im Schadenmanagement die Meldungen aufgenommen und Erstmaßnahmen zur Regulierung eingeleitet. Dazu gehörten auch Aufträge an unsere Schadenregulierer, die am Schadenort tätig werden. Zur Organisation der Folgen des Unwetters wurde unmittelbar nach Eintritt des Ereignisses ein Krisenstab gebildet, in dem täglich der aktuelle Stand besprochen und Maßnahmen koordiniert wurden.

„Von unseren Schaden- und Großschadenregulierern waren mehr als die Hälfte in den Krisengebieten im Einsatz. Sie wurden durch von uns beauftragte externe Dienstleister unterstützt, die zum Beispiel auf die Trocknung von beschädigten Gebäuden spezialisiert sind. Alle arbeiteten unter extremen Bedingungen und stießen ​häufig auch emotional an ihre Grenzen“, berichtet Karsten Kusch. Die Kunden in den Krisengebieten sind in sehr unterschiedlichem Ausmaß betroffen. Einige stehen vor den Trümmern von dem, was früher einmal ihr liebevoll gepflegtes Haus oder ihre über Jahre angeschaffte Einrichtung war. „Die Schadenregulierer versuchen im Gespräch mit den Kunden stets, möglichst pragmatische Lösungen für eine schnelle und reibungslose Regulierung der versicherten Schäden zu finden.“

Das kann zum Beispiel die Zahlung einer Vorschussleistung oder die Unterstützung bei der Organisation eines geeigneten Handwerkers sein. „Unbürokratische Hilfe ist das Gebot der Stunde“, bekräftigt Kusch, insbesondere wenn die meisten Dokumente zerstört sind. „Unsere Mitarbeiter im Innen- und Außendienst versuchen einfühlsam mit dem Leid und der Verzweiflung umzugehen und gleichzeitig professionell das enorme Arbeitspensum zu absolvieren.“

Solidarität auch bei der AL-Sach

Auch die Mitarbeiter der AL-Sach zeigen Solidarität mit den Betroffenen: Neben Mehrarbeit unter der Woche arbeitet ein großer Teil der Schadengruppen in den kommenden Wochen auch an Samstagen. Manche haben sogar angeboten, ihren Urlaub zu verschieben. „Eine solche Katastrophe ist dramatisch und macht uns zugleich den Sinn unserer Arbeit bewusst. Als Sachversicherer sind wir für unsere Kunden ein Rettungsanker in der Not und können jetzt beweisen, dass wir für die Betroffenen da sind“, betonen die Vorstände der AL-Sach, Kai Waldmann und Sven Waldschmidt.

Spendenaktion für die Flutopfer

Auf Initiative der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist eine Spendenaktion für die Flutopfer ins Leben gerufen worden. Zum einen wird Geld für die Opfer der Flutkatastrophe gesammelt, zum anderen können Vorschläge eingereicht werden, welche Projekte, Organisationen oder Einrichtungen im Bildungssektor finanziell unterstützt werden können. Unbürokratisch und schnell nahm die Aktion Fahrt auf. Wir werden nach Abschluss der ALH-Spendenaktion über das Ergebnis berichten.

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