Lifestyle

Frau schreibt ihre Vorsätze auf
29. Dezember 2023

Diesmal wirklich – Vorsätze umsetzen mit der WOOP-Strategie

Auch dieses Jahr werden wir uns zum Jahreswechsel wieder gute Vorsätze vornehmen – doch wenige Wochen später ist vom Tatendrang nichts mehr übrig. Vielleicht klappt es mit der WOOP-Strategie?

  • Text : Marketing der ALH Gruppe
  • Lesedauer : 2 Minuten

Was ist die WOOP-Strategie?

WOOP ist die englische Abkürzung für die vier Schritte:
Wish, Outcome, Obstacle, Plan – also Wunsch, Ergebnis, Hindernis, Plan.

  • Im ersten Schritt steht die Frage: Was ist mein wichtigster Wunsch? Dieser sollte realistisch umsetzbar, aber dennoch herausfordernd sein. Zum Beispiel: Ich möchte eine Prüfung oder Fortbildung gut absolvieren und bestehen.

  • Im zweiten Schritt, dem Ergebnis, geht es darum, sich vorzustellen, was das schönste Ergebnis der Erfüllung des Wunsches wäre. Als Beispiel: Durch das Bestehen einer Prüfung hat man bessere Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt. Wichtig ist, sich das Positive, das Ergebnis, plastisch vorzustellen.

  • Schritt 3 besteht darin, sich mögliche Hindernisse bewusst zu machen: Welche Emotionen, Angewohnheiten oder Ängste halten mich davon ab, den Wunsch umzusetzen? Beispiel: Habe ich das Gefühl, mein Leben zu verpassen, sobald ich für die Prüfung lernen muss? Das innere Hindernis zu identifizieren, ist eine wichtige Voraussetzung für…

  • Schritt 4, der Plan: Was kann ich tun und welchen Plan kann ich entwickeln, um das Hindernis zu überwinden? Wichtig ist dabei, so konkret wie möglich zu sein: „Wenn Hindernis A auftaucht, werde ich X tun.“

Positives Denken reicht oft nicht aus

Das Besondere an der WOOP-Strategie ist, dass sie nicht allein auf die Kraft des positiven Denkens setzt. Denn positiv zu denken, ist oft nicht ausreichend. Wer mögliche Schwierigkeiten nicht ausreichend beachtet, erlebt Rückschläge und Frust und gibt sein Ziel schnell auf. Deshalb ist das bewusste Durchdenken und Bewusstmachen von Hindernissen und die Entwicklung von Strategien für deren Überwindung ein wichtiger Teil der WOOP-Strategie.

Was sonst noch hilft

Damit gute Vorsätze im Alltag nicht schnell untergehen, sollten Pläne so konkret wie möglich sein. Allgemeine Vorhaben wie beispielsweise „gesünder zu essen“ oder „mehr Sport zu treiben“ sind zu abstrakt, um sie tatsächlich in die Tat umzusetzen. Besser ist es, sich beispielsweise vorzunehmen, jeden Tag eine Sorte Gemüse und eine Sorte Obst zu essen oder mindestens zweimal in der Woche für 30 Minuten joggen zu gehen.

Auch Prioritäten festzulegen, ist ratsam: Man kann nicht alle Vorsätze auf einmal realisieren. Wer mehrere Ziele für das neue Jahr hat, sollte sich daher eine Reihenfolge überlegen und sich zuerst auf das Wichtigste konzentrieren.

Eine große Hilfe und Motivation kann außerdem sein, sich Verbündete zu suchen: Wer regelmäßig Sport in seinen Alltag integrieren möchte, sollte sich Mitstreiter und Mitstreiterinnen suchen. Gemeinsam fällt die Umstellung leichter, macht das Training mehr Spaß und spornt an. Feste Trainingstermine zu zweit oder in der Gruppe „verpflichten“ uns zudem, beispielsweise auch dann ins Fitnessstudio zu gehen, wenn wir einmal keine Lust haben. In Gemeinschaft hat es unser innerer Schweinehund deutlich schwerer.

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