Finanzen & Vorsorge

Mutter kuschelt mit Kindern unter der Decke
30. Juni 2022

Alternative Heizungen – Wärme durch Strom, Sonne, Holz und mehr

Alternative Heizungen gewinnen immer mehr an Bedeutung. Gründe dafür sind die Ölpreissteigerung und viele Probleme rund um das Thema Gas. Die bekannteste Alternative zu fossilen Brennstoffen ist die Wärmepumpe. Es gibt aber auch noch weitere Möglichkeiten, die Sie kennen sollten.

  • Text : Marketing der ALH Gruppe
  • Lesedauer : 5 Minuten

Beim Wechsel einer Heizungsanlage steht naturgemäß das Einsparen von Kosten im Vordergrund. Jedoch werden auch die Themen Nachhaltigkeit, ökologischer Fußabdruck und das Einsparen von Emissionen immer wichtiger. Eine beliebte Alternative ist die Wärmepumpe. Sie wird staatlich mit hohen Zuschüssen gefördert und bietet eine lohnende Investition – sowohl ökonomisch als auch ökologisch. Den detaillierten Beitrag zum Thema Wärmepumpe finden Sie hier.

Es gibt aber auch noch weitere Möglichkeiten, die Sie kennen sollten.

Die alternativen Heizungen in der Übersicht

Neben der Wärmepumpe gibt es weitere alternative Heizungen. Dazu gehören unter anderem: 

  • Solarthermie

  • Holzheizungen

  • Fernwärme

  • Stromerzeugende Heizungen mit Synergie-Effekten

  • Wärmepumpe im Hybridsystem

Es gibt zwar theoretisch noch weitere Alternativen, diese sind aber teils Auslaufmodelle und deshalb in den meisten Fällen weder für Sanierungsmaßnahmen noch für den Neubau wirklich geeignet. Dazu gehört beispielsweise die früher beliebte Nachtspeicherheizung. Wegen der heute höheren Strompreise lohnt sich das Modell aber nicht mehr.

Kann ich alternative Heizungen fördern lassen?

Ja. Je nachdem um was für eine Heizung es sich handelt und ob neu gebaut oder Bestehendes ersetzt wird, erhalten Sie 35 % – maximal 50 % Förderung vom Staat. Das Gesamtvolumen ist auf 60.000 Euro gedeckelt, wird in vielen Fällen aber gar nicht ausgeschöpft. Den Rest der Investitionssumme können Sie beispielsweise durch einen günstigen Kredit finanzieren. Die Kostenersparnis übersteigt die Zinsen meist deutlich. Achten Sie aber im Vorfeld unbedingt auf eine entsprechende Fachberatung. Nur so erhalten Sie Zugang zu Fördergeldern.

Zusammenfassung

Es gibt viele alternative Heizungen neben der Wärmepumpe oder als Ergänzung. Die höchsten Grade an Effizienz und Nachhaltigkeit lassen sich in den meisten Fällen nicht mit einer einzigen Lösung erreichen. Die Kombination von mehreren Systemen bzw. die effiziente Nutzung von Wärme bei der Stromerzeugung senkt langfristig Kosten und Emissionen am stärksten. Wichtig ist, dass Sie sich umfassend energetisch beraten lassen. Damit können Sie Investition und Ersparnis gut gegenrechnen und Sie bekommen die Möglichkeit hohe Fördergelder abzuschöpfen. Durch einen günstigen Kredit werden alternative Heizungen für Sie noch einfacher umsetzbar.

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