- Text : Marketing der ALH Gruppe
- Lesedauer : 4 Minuten
Warum sollte ich für mein Kind Geld sparen?
Es gibt mehrere Gründe, warum es sinnvoll ist, Geld für Ihr Kind anzulegen:
Früher Start sichert Zinsen
Je früher Sie mit dem Sparen anfangen, desto länger kann Ihr Geld für Sie arbeiten. Über Zinsen und Zinseszinsen entsteht so über die Jahre ein deutlich höheres Vermögen.
Studium oder die Ausbildung
Die Kosten für Bildung, sei es für eine Universität, Fachhochschule oder andere Bildungseinrichtungen, können erheblich sein. Insbesondere Kosten für Miete und Lebenshaltung steigen weiter an. Nebenjobs oder Ausbildungsvergütungen reichen dafür oft nicht aus. Ein frühzeitig aufgebautes finanzielles Polster hilft jungen Erwachsenen, sich auf Ausbildung oder Studium zu konzentrieren, statt zusätzlich arbeiten zu müssen.
Führerschein und das erste Auto
Gerade junge Menschen im ländlichen Raum sind häufig auf ein Auto angewiesen. Voraussetzung dafür ist der Führerschein, der heute – je nach benötigten Fahrstunden und Anläufen – lau ADAC bis zu 4.500 Euro kostet. Wer zusätzlich für das erste Auto sparen möchte, muss deutlich mehr einplanen.
Erste eigene Wohnung
Der Auszug aus dem Elternhaus ist meist mit erheblichen Kosten verbunden. Unabhängig davon, ob Ihr Kind in eine eigene Wohnung oder eine Wohngemeinschaft zieht, fallen Ausgaben für die Erstausstattung an. Möbel und Technik lassen sich zwar teilweise günstig oder gebraucht beschaffen, dennoch summieren sich die Kosten schnell auf mehrere hundert bis tausend Euro.
Traumreise oder Auslandsaufenthalt
Viele junge Menschen möchten nach dem Schulabschluss Zeit im Ausland verbringen – etwa für einen Sprachaufenthalt, Work and Travel oder zur persönlichen Orientierung. Diese Phase eignet sich besonders gut dafür, da berufliche und familiäre Verpflichtungen noch keine Rolle spielen. Der größte limitierende Faktor ist jedoch häufig das Geld: Je nach Reiseziel können für einen längeren Auslandsaufenthalt inklusive Flug schnell mehrere tausend Euro anfallen.
Zukunftssicherung
Das Leben ist unvorhersehbar. Ein finanzielles Polster hilft, unvorhergesehene Herausforderungen zu meistern, Chancen zu nutzen und eine lebenslange Rente zu sichern.
Wer kann für mein Kind sparen?
Für den Vermögensaufbau Ihres Kindes können nicht nur die Eltern vorsorgen. Auch Großeltern, Paten oder andere nahe Angehörige können regelmäßig oder anlassbezogen Geld beisteuern – etwa zu Geburtstagen, Feiertagen oder besonderen Meilensteinen. So lässt sich die finanzielle Vorsorge gemeinsam gestalten und flexibel an die familiäre Situation anpassen.
Wann sollte ich mit dem Sparen für mein Kind beginnen?
Je früher Sie mit einer Geldanlage starten, desto stärker wirkt der Zinseszinseffekt über die Zeit. Bereits kleine, regelmäßig investierte Beträge können über lange Laufzeiten ein solides Vermögen aufbauen und zu ansprechenden Renditen führen. Angenommen, Sie beginnen ein paar Monate nach der Geburt Ihres Kindes mit dem Sparen in Höhe von 150 Euro monatlich. Bei sechs Prozent Jahresrendite sind nach 18 Jahren mehr als 45.900 Euro Kapital zusammengekommen! (FR10, Beitragszahlung bis 67 Jahre, 6 % angenommene Wertentwicklung. Die Leistungen aus Überschüssen (Überschusssätze 2026) und aus der Fondsanlage können nicht garantiert werden. Sie sind nur als unverbindliches Beispiel anzusehen.)
Was bringt es, einen Teil des Kindergeldes für die Vorsorge zu verwenden?
Eltern bekommen ab 2026 pro Kind 259 Euro. Würde davon jeden Monat 50 Euro beiseitegelegt und das Geld anschließend mit einer Anlage in ETFs bis zum Rentenbeginn mit 67 Jahren des Kindes verzinst werden, ergibt sich ein Kapital von ca. 230.000 Euro. (FR10, 6 % angenommene Wertentwicklung. Die Leistungen aus Überschüssen (Überschusssätze 2026) und aus der Fondsanlage können nicht garantiert werden. Sie sind nur als unverbindliches Beispiel anzusehen.)
So können schon kleine Beträge über die Jahre Großes bewirken – vorausgesetzt, man startet frühzeitig.
Welche Geldanlage ist für Kinder sinnvoll?
ETFs eignen sich optimal, um über viele Jahre hinweg Schritt für Schritt finanzielle Sicherheit für Ihr Kind zu schaffen:
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Attraktive Renditechancen
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Niedrige Kosten bei den ETFs
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Geringere Schwankungen bei weltweiter Anlage
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Gute Anlageergebnisse auch mit geringen regelmäßigen Beiträgen
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Jederzeit Änderung der Anlagestrategie möglich
Welche Vorteile bringt der Vermögensaufbau in Form einer Versicherung?
Für junge Eltern, die langfristig für ihr Kind vorsorgen möchten, kann das ETF-Sparen im Rahmen einer fondsgebundenen Rentenversicherung interessante Vorteile bieten: Durch den sogenannten Versicherungsmantel werden Erträge während der Ansparphase nicht laufend besteuert, was den Zinseszinseffekt stärkt, und bei späterer Auszahlung – insbesondere als Rente – kann die Besteuerung günstiger ausfallen als bei einem klassischen ETF-Depot. Gleichzeitig ermöglicht die Police eine planbare, langfristige Struktur mit festen Sparbeiträgen und bietet je nach Ausgestaltung flexible Auszahlungsmodelle. So können Kapitalmarktchancen genutzt und zugleich ein verlässlicher Rahmen für die finanzielle Zukunft des Kindes geschaffen werden.
Tipps zum sinnvollen Sparen für Kinder
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Früh anfangen: Je früher Sie starten, desto stärker wirkt der Zinseszinseffekt – auch mit kleinen Beträgen.
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Langfristig anlegen: Wer über viele Jahre investiert bleibt, kann Schwankungen besser ausgleichen.
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Inflation berücksichtigen: Renditeorientierte Anlagen helfen, die Kaufkraft des Geldes zu erhalten.
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Regelmäßig sparen: Feste Sparraten sorgen für Kontinuität und Vermögensaufbau.
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Flexibel bleiben: Achten Sie auf anpassbare Beiträge und die Möglichkeit von Sonderzahlungen.
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Familie einbinden: Auch Großeltern oder Paten können zum Sparen beitragen.
Umfassende finanzielle Vorsorge für Ihr Kind
Für eine umfassende finanzielle Vorsorge lässt sich der langfristige Vermögensaufbau sinnvoll mit einer Absicherung gegen existenzielle Risiken kombinieren – etwa durch einen Grundfähigkeits- oder Berufsunfähigkeitsschutz sowie eine Versorgerabsicherung.
Mehr zum KindervorsorgekonzeptWelche Versicherungen für Kinder darüber hinaus sinnvoll sein können, erläutern wir in einem separaten Blogartikel.
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