Mobilität

Mann stellt Warndreieck auf
10. April 2022

Was bei einer Auto­panne zu beachten ist

Bei einer Panne gilt, wie bei einem Unfall auch, erst einmal Ruhe zu bewahren und bedacht vorzugehen. Bedacht vorzugehen bedeutet, dass man den Wagen so abstellt, dass er die anderen Verkehrsteilnehmer nicht gefährdet. Auch beim Aufstellen des Warndreiecks und beim Hilfeholen sollte man auf bestimmte Dinge achten.

  • Text : Marketing der ALH Gruppe
  • Lesedauer : 3 Minuten

In den seltensten Fällen tritt ein Defekt abrupt auf. Meist kündigt sich das Problem an, beispielsweise durch das Aufleuchten der Motorkontrollleuchte oder durch ein ungewöhnliches Fahrverhalten, das möglicherweise auf ein Problem mit den Reifen hindeutet.

Diese Anzeichen gilt es ernst zu nehmen und schnellstmöglich einen geeigneten Platz zum Abstellen des Autos zu suchen. Idealerweise schafft man es noch auf einen öffentlichen Parkplatz, in eine Parkbucht oder zumindest an den Straßenrad oder die Standspur der Autobahn.

Pannenstelle absichern

Ist das Auto zum Stillstand gekommen, sollte der Motor aus- und – wenn man am Straßenrand oder sogar auf der Straße steht – die Warnblinkanlage angeschaltet werden. Zudem muss hinter dem Auto auf der Landstraße in rund 100 Meter und auf der Autobahn in etwa 200 Meter Entfernung ein Warndreieck aufgestellt werden. Steht der Pkw an einer unübersichtlichen Stelle, sollte das Warndreieck an einem gut sichtbaren Platz am rechten Straßenrand aufgestellt werden. Bei Nacht ist außerdem das Standlicht anzuschalten.

Damit man selbst auch gesehen wird, sollte man unbedingt die Warnweste, die ja seit geraumer Zeit vorgeschrieben und im Fahrzeug mitgeführt werden muss, anziehen – und zwar bevor man das Pannenfahrzeug verlässt. Sind noch mehr Personen dabei, sollten auch diese entsprechende Warnwesten tragen, daher ist es wichtig, genügend Westen mitzuführen. Am sichersten verlassen die Autoinsassen das Pannenfahrzeug auf der zur Straßenseite abgewandten Seite und warten hinter der Leitplanke.

Falls das Handy versagt…

Am einfachsten ist es, wenn man den Pannendienst mit seinem Mobiltelefon informiert. Alternativ gibt es hierzulande auf Autobahnen und Schnellstraßen nach Angaben der GDV Dienstleistungs-GmbH, die im Auftrag des Bundes für die Annahme der Notrufe zuständig ist, immer noch rund 17.000 fest installierte Notrufsäulen. In welche Richtung man gehen muss, um die nächste Notrufsäule zu erreichen, lässt sich an den kleinen schwarzen Pfeilen erkennen, die an den weißen Straßenbegrenzungs-Pfählen zu finden sind.

Der Vorteil dieser Notrufsäulen ist, dass der Gesprächspartner in der Notrufzentrale genau sieht, wo man sich befindet. Über diesen Notruf lassen sich nicht nur die Polizei, der Notarzt oder Abschleppdienst informieren, sondern sie können auch dafür genutzt werden, um andere Verkehrsteilnehmer vor Gefahren – wie einem Ölfleck oder einem Geisterfahrer – zu warnen. Übrigens: Nach Angaben der GDV DL nutzt ungefähr alle 17 Minuten ein Verkehrsteilnehmer die Notrufsäule – diese Technik hat also noch lange nicht ausgedient.

Kostenschutz im Pannenfall

Es kann teuer werden, wenn ein Auto durch einen Pannendienst wieder instand gesetzt oder in die nächste Werkstatt gebracht werden muss. Manche Fehler lassen sich auch auf die Schnelle gar nicht beheben, beispielsweise weil das notwendige Ersatzteil nicht vor Ort verfügbar ist. Hilfe bietet in diesen Fällen ein bestehender Kfz-Schutzbrief, der beispielsweise gegen einen geringen Aufpreis in die Kfz-Versicherung miteingeschlossen werden kann.

Der Schutzbrief stellt eine kostengünstige Alternative zu einer Mitgliedschaft im Automobilclub dar. Er kann in einem Kfz-Haftpflichtvertrag als Deckungserweiterung vereinbart werden, wodurch der Versicherungsnehmer gegen bestimmte Notlagen während der Autofahrt abgesichert ist. Des Weiteren enthält der Schutzbrief für den Halter, den Fahrer als auch für Mitreisende wertvolle Hilfeleistungen. Wir bieten im Rahmen des Schutzbriefes nicht nur Geldleistungen als Entschädigung, sondern sorgen zusätzlich auch für die Organisation und Abwicklung der Hilfeleistungen.

Welche Fahrzeuge sind im Rahmen des Schutzbriefes bei der Alte Leipziger versicherbar?

  • Pkw

  • Krafträder und -roller

  • Leichtkrafträder und -roller

  • Campingfahrzeuge bis 4 t zulässige Gesamtmasse

  • Lkw bis 3,5 t zulässige Gesamtmasse im Werk- und Privatverkehr

Der Abschluss eines Schutzbriefs bei der Alte Leipziger ist zusammen mit einer Kfz-Haftpflicht bei Pkw bis zu einem maximalen Fahrzeugalter von 15 Jahren ab Erstzulassung möglich. Für andere Fahrzeuge ist er bis zu einem Fahrzeugalter von 10 Jahren möglich.

Kurzübersicht* des Schutzbriefs der Alte Leipziger Kfz-Versicherung

LeistungTarif compactTarif classicTarif comfort
Wiederherstellung der Fahrbereitschaft – Bergen und Abschleppen des Fahrzeugs
Hilfe bei Falschbetankung bis 500 €
Hilfe bei defektem oder verlorenem Fahrzeugschlüssel
Zusätzliche Hilfe bei Panne, Unfall oder Diebstahl ab 50 km – Weiter- oder Rückfahrt, Übernachtung, Mietwagen
Zusätzliche Hilfe bei Panne, Unfall oder Diebstahl ab der Haustür
Hilfe bei Krankheit, Verletzung oder Tod auf Reisen
Zusätzliche Leistungen bei einer Auslandsreise: Fahrzeugtransport, Ersatzteilversand, Rückreise
Ersatz von verlorenen Reisedokumenten
* Die Leistungsbeschreibung stellt eine Kurzübersicht dar. Der rechtsverbindliche Umfang des Versicherungsschutzes ergibt sich ausschließlich aus dem Versicherungsschein und dem Wortlaut der vereinbarten Bedingungen. ( = im Tarif enthalten / = nicht enthalten)
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