Gesundheit

Frau genießt Sonnenschein
3. Mai 2023

Sonnenschutz hat wieder Saison

Wenn die ersten Sonnenstrahlen im Jahr wieder mehr nach draußen locken, die Temperaturen aber noch niedrig sind, neigen viele dazu, die Strahlung zu unterschätzen. Aber gerade im Frühjahr ist Sonnenschutz von Bedeutung.

  • Text : Marketing der ALH Gruppe
  • Lesedauer : 3 Minuten

Ob zu den Osterfeiertagen, an den Wochenenden oder auch mal in der Mittagspause: Das gute Wetter im Frühling zieht viele Menschen nach draußen. Viele vernachlässigen dabei den Sonnenschutz, dabei bergen gerade die ersten Sonnenstrahlen auch Risiken. Die Intensität der Strahlung wird im Frühling oft unterschätzt, weshalb es häufig zu Verbrennungen kommt, die das Hautkrebsrisiko steigern. In Deutschland erkranken der Deutschen Krebshilfe zufolge jährlich mehr als 290.600 Menschen an Hautkrebs, 36.400 von ihnen an dem besonders bösartigen schwarzen Hautkrebs, dem malignen Melanom. Die besser heilbaren Basalzell- und Plattenepithelkarzinome werden als »weißer« Hautkrebs bezeichnet und entstehen besonders häufig durch Sonneneinstrahlung. Hautkrebs zählt zu den häufigsten Krebsarten in Deutschland und die Zahl der Fälle ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Doch die gute Nachricht: Er lässt sich leicht vermeiden.

Frühjahrs-Sonne nicht unterschätzen

Die Sonne im Frühjahr steht laut Deutschem Wetterdienst im Verlauf der Wochen immer höher am Himmel, wodurch mehr Strahlung die Atmosphäre durchdringen kann. Besonders tückisch daran: Die Sonnenstrahlung setzt sich aus Infrarot- und Ultraviolett (UV)-Strahlung zusammen. Beide Strahlenarten sind unsichtbar, erstere empfinden wir als wärmend, die zweite ist nicht spürbar. Doch gerade die die UV-Strahlung ist sehr energiereich und potenziell schädlich für die Haut. Sie intensiviert sich im Frühling schneller als die wärmende Infrarotstrahlung. So wird die starke Strahlung durch die fehlende Hitze als harmlos empfunden und unterschätzt. Außerdem sind die UV-Schutzmechanismen der Haut nach der langen Sonnenentwöhnung nur in reduziertem Umfang aktiv. Die Haut reagiert also besonders empfindlich auf die starke Strahlung – etwa mit Rötungen und Spannungsgefühl.

Diese Sonnenschutz-Maßnahmen sollten Sie beachten

Ultraviolette Strahlung durch die Sonne, aber auch Solarien, ist der größte Risikofaktor für Hautkrebs. Die energiedichten Strahlen dringen tief in die Haut ein und können Veränderungen in der DNA bewirken, die der Körper nur zu einem gewissen Grad selbst reparieren kann. So wird der Deutschen Krebshilfe zufolge nicht nur vorzeitige Hautalterung, sondern auch die Tumorentstehung begünstigt. Man kann sich jedoch leicht davor schützen, indem man die Empfehlungen von Experten der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention e.V. (ADP) befolgt:

  • Grundsätzlich sollte man intensive Sonnenstrahlung meiden, sich also vor allem im Sommer und mittags im Schatten aufhalten. Mit Säuglingen sollte man nur im Schatten bleiben und sie der intensiven Sonne überhaupt nicht aussetzen.

  • Im Frühling sollten Sie Ihre Haut langsam wieder an die Sonne gewöhnen. Außerdem sollten Sie sie durch Kleidung und Sonnencreme schützen. Dies gilt vor allem für Kinder und Jugendliche, da der UV-Eigenschutz der Haut bei ihnen noch nicht vollständig entwickelt ist. Zu geeigneter Schutzkleidung zählen etwa eine Kopfbedeckung, Schuhe und Kleidung aus dichtem Stoff und eine Sonnenbrille.

  • Unbekleidete Hautstellen sollten Sie mit Sonnenschutzmittel bedecken. Experten raten dazu, im Frühjahr Cremes mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 30 zu wählen.

  • Aufschluss über die Wahl des optimalen Sonnenschutzes gibt auch der UV-Index. Dieser gibt die Stärke der UV-Strahlung an und empfiehlt entsprechende Schutzmaßnahmen. Man sollte jedoch beachten, dass der UV-Index nur eine objektive Einteilung der Strahlungs-Intensität ist. Es wird also nicht berücksichtigt, wie empfindlich unterschiedliche Hauttypen auf die Sonne reagieren. Besonders hellhäutige Menschen sollten frühzeitig Schutzmaßnahmen ergreifen.

Genießen Sie also das schöne Frühlingswetter, aber vergessen Sie dabei nicht den Sonnenschutz!

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